Geschichte

Die Waischenfelder Burgmadla wurden 1972 anlässlich der 650-Jahrfeier der Stadterhebung Waischenfelds gegründet. Beim Festkommers in der ehemaligen Rudolf-Eberhard-Halle hatten sie mit dem Lied „A Stückla vom Herrgott“ ihren ersten Auftritt. Gründerväter waren der „Pulvermüller“ Kaspar Bezold und Lehrer Manfred Friedrich, der die Gruppe bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahre 2009 leitete und sie bei ihren Auftritten an der Gitarre begleitete.

Auf der Festwiese im Juli 1972
Auf der Festwiese im Juli 1972

Auf unzählige Auftritte in nah und fern sowie Rundfunk- und Fernsehsendungen können die Burgmadla zurückblicken, darunter viele unvergessliche Erlebnisse und Begegnungen. Im Jahre 1983 wurden sie als erste Gruppe mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Bayreuth ausgezeichnet.

Im Burghof im August 2006 mit „Freddy“
Im Burghof im August 2006 mit „Freddy“

Hauptziel der Frauensinggruppe ist die Pflege fränkischer Art und Mundart im Lied. Dabei steht meist das Lustige und Freche im Vordergrund.Im Laufe der Jahre gab es mehrfach personelle Veränderungen. Heute besteht die Gruppe aus fünf Sängerinnen, darunter vier Gründungsmitglieder: Maria Eckert-Rosenberg, Claudia Leibinger, Kornelia Wickles, Michaela Brendel und Ursula Bohn (v.l.n.r.). Sie werden begleitet von Gaby Stenglein am Akkordeon und von Bernold Wendel am Kontrabass.

Waischenfelder Burgmadla 2015
Waischenfelder Burgmadla 2015